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Mobil telefonieren rund um die Welt

Die schönsten Zeiten des Jahres, da sind wir uns alle einig, sind die Ferien. Ob nun Sommer, Palmen und Sonnenschein oder schneebedeckte Gipfel, möglichst weit weg soll es sein. Raus hier! Die miefige Stadt, das bekannte Land verlassen.
Und damit du auch im Urlaub den neuesten Klatsch und Tratsch erfährst - wer möchte schon nach Hause kommen und out sein – nimmst du dein Handy kurzerhand einfach mit.
 Auslandsrooming macht’s möglich.

Was genau verbirgt sich eigentlich dahinter?

Es gibt auf der ganzen Welt Telefongesellschaften und Mobilfunkanbieter wie auch in Deutschland. Jeder deutsche Netzbetreiber hat Partneranbieter rund um den Globus *1.
Willst du nun in Holland oder in Spanien mobil telefonieren, wählt sich dein Handy in eines der heimischen Netze ein und aus (z.B.) E-Plus wird KPN (Holland).

Und wenn jetzt ein Anruf eingeht?

Auch der Anrufer merkt erst einmal nichts davon. Benutzerfreundlich, wie die Netzbetreiber sind, regeln die alles unter sich.
In Wirklichkeit passiert allerdings folgendes:
Der Anrufer wählt sich über die gewohnte Nummer in dein gewöhnliches Netz, beispielsweise ins D-Netz, und zahlt auch nur den normalen Handy zu Handy –Tarif
Nimmst du jetzt ab, zahlst du drauf!
Und das nicht zu knapp. Das D-Netz, so wie auch jedes andere, leitet den Anruf weiter. Das funktioniert dann, wie eine  Rufumleitung vom Festnetz zum Handy. Alle Kosten, die dafür entstehen, zahlst du!

Und was ist, wenn du anrufst? Zahlt dann der andere auch mit?

Nein!
Wenn du aus dem Ausland anrufst, passiert das gleiche, nur umgekehrt. Du wählst dich über das Partnernetz ein, dieses leitet dich weiter zum eigenen Netz. Alles passiert, wie gehabt. Mit einer Ausnahme:
Diesmal trägst du die Kosten ganz allein.

Also merke:

Im Ausland mobil telefonieren ist teuer. Sogar, wenn du niemanden anrufst. (Gilt auch für  SMS)
Nun muss man fairerweise sagen, dass sich die Anbieter bemühen, das günstigste Netz im Ausland herauszusuchen.
Wenn es sich vermeiden lässt, solltest du das Handy im Ausland möglichst nicht eingeschaltet lassen und nur in wirklichen Notfällen benutzen. Gerade in Touristengebieten ist man sehr bemüht, darauf zu achten, dass es reichlich öffentliche Telefonzellen gibt. Die sind zwar nicht ganz so bequem, aber man ist ja nicht im Urlaub, um zu telefonieren, oder?

Wenn dich wirklich mal jemand erreichen muss, dann gib ihm die Nummer von deinem Hotel (Zimmer oder Rezeption) oder von der Zeltplatzleitung. Manche Urlaubsorte haben Poststellen, die verabredete Anrufe entgegennehmen.

Vergleichen lohnt sich:

Sollte es in deinem Ort unerwartet keine öffentlichen Fernsprecher geben und auch keine Post in Reichweite sein, lohnt sich der Vergleich. Auch Hotels nehmen hohe Preise fürs  Telefonieren. In einigen Fällen ist das Handy dann doch die billigere Wahl.
Auch hier gilt: Weniger ist mehr (Weniger telefoniert =  mehr gespart!)

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