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Jetzt geht's ans Eingemachte! Was kostet der erste Haushalt?
Hast du deinen Knigge gelesen? Jetzt kommt der Umzug

Hast du deinen Knigge gelesen?

Die Spannung steigt. Wenn da bloß nicht dieses Gespräch mit dem Vermieter wäre!

Der Vermieter ist auch nur ein Mensch, aber in diesem Fall sitzt er eindeutig am längeren Hebel. Ordentliche Kleidung und Höflichkeit haben hier noch nie geschadet. Aber verstell dich nicht allzu sehr. Eines der Kriterien für den Vermieter ist: Passt die Frau, der Mann, das Paar, die WG in mein Haus?
In einem Haus, in dem überwiegend ältere Menschen wohnen, muss man als junger Spund schon mal einen Kompromiss mehr eingehen. Kannst du das?
Wenn Haustiere nicht erwünscht sind, wird sich das auch nicht ändern, wenn du deine Katze hineinschummelst. Die Entscheidung für oder gegen dich hängt manchmal von ganz banalen Dingen ab, also schmeiß nicht gleich die Flinte ins Korn, wenn du die erste Traumwohnung nicht bekommst. Eine ist sicher für dich dabei.


Was darf so ein Vermieter überhaupt fragen?

Entweder im persönlichen Gespräch oder durch einen Fragebogen stellen sich Vermieter als äußerst neugierig dar.
Wer die Wohnung will, ist deshalb gezwungen „mitzuspielen“ und einen solchen Fragebogen möglichst ordentlich auszufüllen oder die Fragen mündlich zu beantworten.
Folgende Fragen müssen nach der Rechtsprechung unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden:

- Einkommenssituation: Ausbildung, Job, arbeitslos, Sozialhilfe
- Persönliche Verhältnisse: verheiratet, Kinder, die im Haushalt leben etc.

Solltest du hier falsche Angaben machen, droht dir die fristlose Kündigung.

Fragen nach Hobbys, Lieblingsmusik, Sport usw. und sogar, ob du Mitglied im Mieterverein bist, dürfen falsch beantwortet werden. Diese Dinge sind persönlich und gehen den Vermieter nichts an.


Kommst du nach Haus, gleich Tür an Tür...

Ja, ja, die lieben Nachbarn: Sie können nett, lustig, gastfreundlich, spießig, neugierig, nervig oder auch selten zu Hause sein. In jedem Fall musst du mit ihnen auskommen.
Nachbarn können manchmal ätzend sein. Sie meckern, weil du den Flur nicht gewischt hast oder weil deine Musik mal wieder zu laut war und ständig schnüffeln sie rum.
Aber bist du nicht für sie auch nur ein Nachbar und gehst ihnen manchmal ganz schön auf den Keks mit deiner Musik und so?
Bedenke, das sind für dich fremde Leute. Keiner verlangt von ihnen, dass sie Verständnis für deine Jugend haben.
Deine Freiheit hört dort auf, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt.

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